English | Drucken | Sitemap | Kontakt | Suche
Search
Weblinks
Nachhaltigkeit

Barth Fruit ist Mitglied bei der SGF International, einem freiwilligen Kontrollsystem, welches sich für soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit einsetzt.

Die Unternehmerfamilie Barth blickt heute bereits in der achten Generation auf eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück. Angefangen hat alles vor über 200 Jahren mit den Handelsaktivitäten mit Hopfen in Betzenstein bei Nürnberg, Deutschland.

Im Laufe der Zeit sind die Firmenaktivitäten vielfältiger geworden und weitere Geschäftsfelder an neuen Standorten hinzugekommen. Die Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse, bestimmen unser gesamtes Denken und Handeln nach wie vor. Diese Nähe zum Kunden versetzt uns in die Lage, umfassende Marktkenntnisse zu erwerben und dieses Know-how an unsere Partner in aller Welt weiterzugeben. 

Begleiten Sie uns nun zu den wichtigsten Stationen einer Familienchronik, die von Fleiss, Dynamik und unternehmerischem Geschick geprägt ist.

Die Barth-Geschichte

1796
Der Firmengründer Johann Barth schliesst für immer seine Augen. In den folgenden 19 Jahren unter Napoleonischer Herrschaft wächst die Armut im Land und es wird zunehmend schwieriger, das junge Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten.

1825-1835
Die Söhne von Georg Barth - Johann, Johann Georg und Michael - übernehmen in der Nachfolge die Geschäfte.

1834
Gründung des Deutschen Zollvereins. Damit ist der Weg frei für eine einheitliche Wirtschaftsgemeinschaft in Deutschland.

1842
Die gemeinsamen Anstrengungen der zurückliegenden Jahre zeigten Erfolg. Mit Eintritt der dritten Generation wird unter der Firmenbezeichnung Gebrüder Barth ein neues Unternehmen gegründet, das in seiner Rechtsform mit der heutigen offenen Handelsgesellschaft vergleichbar ist.

1854
Erste Lieferung nach England. Auch die Verschiffung nach Frankreich, Holland und Skandinavien hat Premiere.

1850-1860
Die Verkäufe erreichen respektable Umsatzgrössen. Das Handelshaus ist zu einer führenden Institution im Markt geworden.
 

1858
Die Beschränkung des Einsatzes von Schwefel bei der Behandlung von Export-Hopfen in Nürnberg wird aufgehoben. Das Unternehmen verlegt seinen Hauptsitz in den fränkische Stadt, dem damaligen Zentrum des internationalen Hopfenhandels.

Juli 1863
Die Brüder Barth fassen den Entschluss, das Unternehmen aufzuteilen. So findet die ehemalige Partnerschaft ein Ende. Am 9. Juli gründet Johann Barth gemeinsam mit seinem 27-jährigen Sohn Wilhelm die Firma Joh. Barth & Sohn, eingetragen im Nürnberger Handelsregister.

1868
Die erste Verschiffung nach New York.

1872
Johann Barth senior und sein Sohn Wilhelm sind tot. Der jüngere Sohn Johannes, 23 Jahre alt und einziger Nachkomme, übernimmt die Geschäfte. Unter seiner Ägide wird die Forschung und Entwicklung im Bereich der Hopfenkonservierung konsequent ausgebaut.

1870 ff
Während der siebziger Jahre wird der „Jährliche Hopfen Report“ (heute "Barth Report"), der bald zu einer Institution in der Branche werden sollte, zum ersten Mal veröffentlicht. Die älteste Ausgabe, die heute noch in den Archiven vorhanden ist, geht auf das Jahr 1878 zurück.

1904
Johannes Barth definiert Richtlinien zur Qualifikation des Managements. Danach können nur die männlichen Nachfolger Geschäftspartner werden, die über hohe Professionalität verfügen und Charakterstärke besitzen, mindestens 25 Jahre alt sind und drei Sprachen fliessend beherrschen.

1907
Das Todesjahr von Johannes Barth. Das Unternehmen, seit 1902 als offene Handelsgesellschaft geführt, geht in die Hände der Söhne Richard, Walter und Heinrich Theodor über. Der älteste Sohn Richard (1876 – 1926) übernimmt die Geschäftsführung, während die jüngeren Brüder Walter (1879 – 1911) und Heinrich Theodor (1882 – 1953) den Ausbau des weltweiten Vertriebs organisieren. Im selben Jahr wird das erste Verkaufsbüro im böhmischen Saaz eröffnet.

1914-1918
Der Erste Weltkrieg stoppt die erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

1923
Eine neue Währung, genannt Rentenmark, wird eingeführt.

1924
Ausbruch der Pilzkrankheit Peronospora. Zwei Jahre später werden durch den Schädling grosse Teile der Hallertau-Ernte zerstört. Es kommt zu beträchtlichen Einbrüchen auf dem Weltmarkt.

1926
Richard Barth stirbt. Sein Platz im Unternehmen wird von seinem jüngeren Bruder Heinrich Theodor eingenommen.

1929
Die Große Depression stürzt die Weltwirtschaft in eine ernste Krise. 

1932
Heinrich Theodor Barth erwirbt die Hopfenanlage Barthhof, die als Modell-Farm gilt und eine der grössten deutschen Hopfenanbauplantagen ist. In New York nimmt die neugegründete Joh. Barth & Sohn Inc. die Arbeit auf.  

1934-1935
Heinrich Theodor Barth holt seinen Neffen Johannes Barth (1907-1942) sowie Harald Goering-Barth (1900-1983) als Partner ins Geschäft..
 
1939
Die Firma Barth ist nun das grösste Handelsunternehmen für Hopfen in Europa.

1939-1945
Im Zeiten Weltkrieg werden alle Lagerstätten und die Hauptverwaltung in Nürnberg durch Bomben zerstört.

1945
Heinrich Johannes Barth, Jahrgang 1926, kehrt aus dem Krieg zurück und übernimmt als Nachfolger seines Vaters Heinrich Theodor die Geschäftsleitung des Unternehmens.

1950-1960
Trotz turbulenter Marktbedingungen geht es mit der Firma erfolgreich voran. Mittlerweile wird Hopfen in mehr als 50 Länder verschifft. Gleichzeitig beginnt im deutschen Hopfenhandel ein grundlegender Strukturwandel, der auch das Unternehmen der Barth-Familie nicht unberührt lässt. So wird der Hopfenanbau zunehmend mechanisiert; neue Sorten und Hopfenprodukte erobern den Markt.

1961
In Basel geht die neugegründete Aktiengesellschaft Joh. Barth & Sohn an den Start. In New York wird die dortige Niederlassung wieder eröffnet.

1961-1964
Die Söhne des im Krieg verstorbenen Johannes Barth – Peter und Michael – treten als Gesellschafter in das Unternehmen ein.

1977-1993
In den USA, Australien und Argentinien wird kräftig investiert. Die Hallertau-Werke haben sich zur weltweit führenden Hopfenverarbeitung entwickelt, ausgestattet mit der neuesten Technologie.

1981
Gründung der Schweizer Firma  Sallfort AG/Ltd. mit Sitz in Basel.

1989
Stephan J. Barth und sein Bruder Alexander, Söhne von Heinrich J. Barth, werden als Kommanditisten aufgenommen. Stephan wird drei Jahre später Gesellschafter und damit zum Vertreter der siebten Generation der Unternehmensfamilie.

1991
Gründung der Schweizer Firma Barth Fruit AG/Ltd. in Basel. Der Spezialist für tropische und exotische Früchte hat dank der langjährigen Kompetenz der Firmengruppe auf zahlreichen Geschäftsfelder ideale Startbedingungen.

1994
Joh. Barth & Sohn feiern das 200-jährige Bestehen ihres Unternehmens als Weltmarktführer in der Hopfenindustrie.

1996
Alexander W. Barth tritt als Gesellschafter in die Firma Joh. Barth & Sohn ein.

1998
Gründung der Sallfort Holding im Schweizerischen Basel. Johannes T. Barth, geboren 1970 und sein ein Jahr jüngerer Bruder Michael Georg, Söhne von Michael Barth, treten sowohl in die neugegründete Gesellschaft als auch in die Barth Fruit AG als Partner ein.

2002
Johannes T. Barth wird zum Chief Executive Officer CEO im Board der  Sallfort AG/Ltd. bestellt.

2004
Johannes T. und M. Georg Barth werden alleinige Kapitaleigner der Sallfort AG/Ltd.
Ihr Vater Michael zieht sich vom operativen Geschäft zurück.

2006
M. Georg Barth übernimmt die Geschäftsführung der Barth Fruit AG/Ltd. in Basel.

2008
M. Georg Barth übernimmt die Position als Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Barth Fruit AG/Ltd. in Basel, Guido Beck übernimmt die Position des Direktors. Vater Michael tretet aus dem Verwaltungsrat aus.

2012
Sallfort Holding übernimmt die P&P Private Bank AG in Zürich, fusioniert die Sallfort AG und ändert den Namen zu Sallfort Privatbank AG mit Hauptsitz in Zürich.